Peter Frampton verklagt Universal.

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Nach Informationen der BBC Website hat Peter Frampton seine Plattenfirma verklagt. Offensichtlich handelt es hierbei um einen angeblichen Vertragsbruch in Bezug auf Royalties, die die Plattenfirmen auf Downloads zahlen. Hierbei ist die Höhe der auszuzahlenden Beträgen unter Musikern und Plattenfirmen sehr umstritten. Die Musiker argumentieren, dass Royalties für digitalen Downloads viel höher sein müssten, weil die Plattenfirmen weniger Kosten hätten. Schließlich gäbe es keine Kosten für Verpackung und Versand – Kosten, die bei CDs entstehen und in der Regel von den Plattenfirmen getragen werden.

Ähnliche Klagen hat es schon von Musiker wie Eminem und jetzt aktuell von der Familie vom verstorbenen Drummer von The Knack, Bruce Gar, gegeben. Laut Anwalt von Frampton werden gerade auch ähnliche Klagen anderer Musikern vorbereitet bzw. eingeschätzt.

In diesem Fall wird von Framptons Rechtsanwälte Absicht unterstellt: „Die Angelegenheiten in diesen Fällen gehen viel tiefer als eine einfache Vertragsverletzung,“ wird Framptons Anwalt Richard Busch zitiert. „Die Kläger behaupten, dass es sich hier um einen absichtlichen Versuch handelt, ihnen ihre Lizenzgebühren vorzuenthalten“

Plattenfirmen haben immer argumentiert, dass sie den gleichen Anteil an Lizengebühren für digitalen Verkäufe erhalten sollen, wie für die CD, in der Regel 80 bis 90% der Lizenzengebühren, während die Künstler 50/50 möchten. In diesem konkreten Fall existiert laut Prozessbevollmächtigter des Klägers eine Vertragsregulierung von 1998, in dem Frampton den Anteil von 50% zugesichert wird.

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Bild: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von ceedub13

Quellen: The Tennessean
BBC Website

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