Ex-Freund von Amy: Macher der Doku „faul“

Reg Traviss, früherer Freund von Amy Winehouse, hat die Macher eines bevorstehenden Dokumentarfilms wegen ihrer Darstellung von Amy als „faul“ bezeichnet.

Die Doku „Amy“, die beim Cannes Filmfest am 15. Mai uraufgeführt wird, ist eine Geschichte über Amys Leben und ihrem Kampf mit Suchtmittelmissbrauch

amy3Film Produzent Traviss, der zur Zeit ihre Todes mit Amy liiert war, wurde für den Film interviewt, das Filmmaterial wurde aber vom fertigen Produkt entfernt, und nun hat er sich gegen das Projekt ausgesprochen

In einem Gespräch mit der britischen Daily Mirror sagte er „Ich bin über die Darstellung von Amy sehr enttäuscht. Sie haben mit vielen Leute gesprochen, die Amy nahestanden, aber nach dem man das Material gesichtet hat, hat man diese Infos zugunsten eines faulen Journalismus zur Seite gelegt. Ein fiktionaler Film basierend auf echte Events erlaubt es einem, kreativ zu sein. Ein Dokumentarfilm ist jedoch etwas ganz anderes. Da hat man Verantwortung“.

Schon letzte Woche (in der letzten Aprilwoche) hat Amys Vater Mitch angekündigt, er wolle die Filmemacher verklagen, weil er nicht glücklich war, wie seine Familie dargestellt wurde. Er brachte auch sein Missfallen zum Ausdruck, dass der Freund seiner Tochter nicht vorgestellt wurde.

Mitch ergänzte, „Sie haben ein Bild über die letzten drei Jahre ihres Lebens gemalt, und Reg ausgelassen. Reg nicht in dem Film zu haben ist lächerlich.“

Amy starb im Alter von 27 an Alkoholvergiftung.

photo credit: IMG_7519 via photopin (license)

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