30 Jahre Elephant

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30jahreelephantGestern Abend fand das Jubiläums Konzert zu 30 Jahre Elephant in der Hamburger Fabrik statt und alle kamen – allen voran zahlreiche treuen Fans, die in die gutgefüllte Fabrik Platz nahmen.

Mit einer für Rock-Konzerte typischen kurzen Verzögerung ging es dann los mit den Kracher „Down By the Water“ und „Live It Up“ (Funky Baby…). 2 Songs, die gleich zeigten, wo es langgehen sollte.

Der erste Gast wurde von Paul Botter vorgestellt: Alexander von Oswald, einer der Original-Mitglieder der Band und Schreiber von solchen Elephant-Klassiker wie „I Don’t Want To Lose You“. Zunächst hielt er sich ziemlich im Hintergrund und spielt einfach so mit, bis Paul „I Don’t Need No Doctor“ anstimmte, wo Alexander dann förmlich explodierte – tolle Gitarrenriffs. Schade aber, dass er diese nicht immer ausspielen konnte, weil sie (nicht zum einzigen Mal an diesem Abend übrigens) von Micky Stickdorn am Schlagzeug unterbrochen wurden. Weiter Gäste kamen hinzu: Ex-Elephant Bassisten Frank Fischer und Keyboarder Claus Epe, denen es offenbar Spaß machten, wieder mitzuspielen.

Höhepunkt des Abends: Die 4 „Ur-Elephants“ plus Mickey gaben „What A Show“ zum besten, was natürlich den Saal zum toben brachte.

Ein lädierter Peter Urban („Ich bin nicht Doctor House“) gratulierte die Band zum dreißigjährigen und begleitete dann Paul am Klavier – auch ein tolle Ballade!

Insgesamt ein wunderbarer Abend und ein Blick zurück in die Vergangenheit. Die paar Lieder, die nicht so gut rüberkamen („One Little Word“ hörte sich an diesem Abend ziemlich flach an) und Adrian’s Kampf mit seinem Instrument seien der Band verziehen – alles andere wäre Haarspalterei. Wie üblich kamen Songs von „Welcome to the China Shop“ für mein Geschmack viel zu kurz, und es fehlte ferner „Rocks in The Sea“, was von einigen Zuschauer lautstark gefordert wurde. Aber trotz alledem, hier war der Bär (sorry… die Elefanten) los!

Bild von Elephant © Rainer Merkel

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